Im Rahmen des LER - Unterrichts besuchten die Klassen 8b und 8c einen Buddhistischen Tempel:
Besuch im Buddhistischen Haus
Ein aufregender Tag fing für uns, die Klasse 8b der
Oberschule „Friedrich Engels“ Falkensee, an. Wir waren sehr gespannt, was uns in
Berlin Frohnau erwarten würde. Im Sinne des LER- Unterrichtes unternahmen wir
einen Ausflug zum Buddhistischen Haus. Schon aus großer Entfernung konnte man
die lange Treppe und das große Haus erkennen. Man sah sofort, dass es kein
gewöhnliches Wohnhaus ist. Auf der rechten Seite befand sich das Buddhistische
Haus und auf der linken Seite der Tempel, wo die Gläubigen meditieren können.
Das Buddhistische Haus war in eine Bibliothek, einen Vorraum und in einen
Versammlungsraum gegliedert. Ein Mönch führte uns in die Bibliothek, wo uns ein
Buddhist, der aus Sri Lanka kam, erwartete. Wir setzten uns und hörten
aufmerksam seinen Worten zu. Er begann mit einem Bericht über den allgemeinen
Buddhismus. Dann fuhr er mit seinem Leben fort. Wir erfuhren viele
Informationen über die Lehre Buddhas, das Leben eines Mönches und speziell über
sein Leben. Die Gewohnheiten sind nicht so viel anders als bei uns, außer dass
sie z.B. meditieren, was bei uns und in anderen Religionen nicht üblich ist. Am
Ende des Vortrages durften wir unsere Fragen stellen. Wir waren sehr begeistert,
als wir hörten, dass wir selber mit ihm meditieren durften und so gingen wir in
den Tempel. Jeder nahm sich ein Kissen und war gespannt darauf, was geschehen
würde. Fünf Minuten lang versuchten wir uns zu entspannen, aber das war gar
nicht so einfach. Es war eine sehr ungewöhnliche Situation in der wir uns
befanden. Wir beendeten unseren Ausflug mit einer Spende und gingen mit
gemischten Gefühlen nach Hause. Wir fanden den Ausflug sehr informationsreich. Es
war interessant eine andere Religion kennen zu lernen, mit der wir uns früher
nicht wirklich auseinandergesetzt haben, und zu sehen, wie diese Menschen leben
und ohne Familie ihr Leben führen.
Bericht von: Natalie Marsiske, Nicole Nietz, Lisa Lehman, Lydia Riebenstahl, Judith
Klauk
Klasse 8b, Oberschule „Friedrich Engels“ Falkensee
Schüler der 10. Klassen besuchten das Haus am Checkpoint Charlie, Juliane
schrieb darüber:
Flucht macht erfinderisch
Falkensee. Schüler der Oberschule Friedrich Engels fanden vor kurzem ihren Weg in das Haus am Checkpoint Charlie, um Informationsmaterial für den Unterricht zu sammeln. Mit viel Interesse an der Arbeit machten sich die Schüler der 10.Klasse am frühen Morgen auf den Weg zum Mauermuseum. Gut vorbereitet mit entsprechenden Fragen zum Thema stellte sich jeder einzelne seiner Aufgabe. Viele interessante Ausstellungsstücke waren zu erkunden. Umgebaute Autos, ein Mini-U-Boot, Heißluftballons und selbstgebaute Motordrachen, welche z.B. mit einem Trabantmotor und dem Tank eines Jawa-Motorrads ausgestattet waren, wurden betrachtet. Besonders begeistert waren die Schüler von der umgebauten Isetta, die genutzt wurde, um die damalige DDR-Grenzsicherung zu überwinden. Der Einfallsreichtum der DDR-Bürger versetzte uns in Erstaunen. Den Schülern half es, sich ein Bild von der damaligen Situation zu machen. Es wurde viel über die verschiedenen Fluchtarten diskutiert. Viele grübelten auch darüber nach, ob es taktisch klug war so riskante Methoden zu benutzen., wie mit einem Heißluftballon samt Kinder über die Grenze in den Westen zu fliehen. Auch die Klassenlehrerin , die den Projekttag geplant und ausgerichtet hatte, konnte sich trotz wiederholtem Besuch erneut für das Museum begeistern. Kein Wunder, denn hier wird die Geschichte der beiden Teile der Stadt mit ihren Gegensätzen und Gemeinsamkeiten nach Ende des 2.Weltkrieges verdeutlicht. Man erfuhr sowohl Fakten über den Mauerbau, das Viermächte- Abkommen und die 750-Jahr-Feier aber auch Fakten über den Fall der Mauer und die Wiedervereinigung. Ein aufschlussreicher Tag, der mit Spaß am Lernen verbunden war. Die Schüler waren sich einig, dass der Besuch des Mauermuseums am Checkpoint Charlie einen Besuch wert ist.
Juliane Rosendahl, Klasse 10a, Oberschule „Friedrich Engels“ Falkensee