„falkensee-live“ erleben
„Meine Welt sind die Medien!“ Genau dass habe ich im Alter von acht Jahren beschlossen. Seid dem ist jegliche Medienarbeit meine größte Leidenschaft. Ernsthafte Erfahrungen konnte ich jedoch erst Anfang diesen Jahres während meines Praktikums beim Radio sammeln.
Nun stand wieder ein Praktikum an. Ich bewarb mich, noch in Erinnerungen schwelgend, ein weiteres Mal beim RBB.
Kaum beworben, kam auch schon die Absage. Die Plätze beim Radio sind so begehrt, dass dort jeder nur einmal sein Praktikum machen darf. Aber so schnell gab ich natürlich nicht auf. Ich schrieb verschiedene Rundfunk- und Fernsehsender an, in der Hoffnung auf baldige Reaktionen. Vergeblich! Von den acht geschrieben Bewerbungen, gab es zwei Absagen. Die restlichen antworteten erst gar nicht.
So versuchte ich es einfach mal bei 3 Zeitungen aus der Umgebung. Dann kam alles Schlag auf Schlag. Drei Zusagen, zwei davon sogar mit Jobangebot. Es folgte ein Vorstellungsgespräch bei Carsten Scheibe, dem Chefredakteuren der Zeitung „falkensee-live“, Autor beim „Stern“ und Besitzer der Presseagentur „Typemania“. Ich wurde sofort eingestellt.
Die kleine Arbeit neben der Schule und in den Ferien war eine ungewohnte Doppelbelastung für mich, deswegen war ich froh, als endlich Mitte November das zweiwöchige Praktikum begann.
Ich übernahm die gesamte Büro- und weiterhin die Pressearbeit. Besonders spannend wurde es für mich, als mein erstes Interview bevorstand. Meine Aufgabe, etwas über einen Falkenseer Angelverein zu schreiben, wollte ich unter allen Umständen gut erfüllen. So nahm ich die gesamte Organisation selbst in die Hand, setzte mich mit dem Vorsitzenden in Verbindung, traf mich mit ihm zum Interview- und Fototermin und schrieb anschließend meinen Artikel. Ich war glücklich, dass Carsten Scheibe mit meinem Bericht sehr zufrieden war. Er unternahm nur noch kleine Änderungen und gab mit Tipps für die Zukunft. Nun kann man meinen Artikel in der Novemberausgabe der „falkensee-live“- Zeitung lesen, was mich besonders stolz macht.
Mit dem Beginn der zweiten Woche gab es den nächsten Artikel-Auftrag. Obwohl ich telefonierte bis die Kabel glühten, kam es dieses mal nicht bis zum Treffen. Der Vorsitzende der Judoschule in Falkensee war für die restliche Woche ausgebucht.
Eine weitere Chance für einen Artikel bot sich leider nicht, weil mich für den Rest der Woche ein Infekt an das Bett fesselte.
Nun ist das Praktikum schon wieder vorbei, die Arbeit aber noch lange nicht erledigt.
Schon vor, aber auch während meines Praktikums habe ich bei Carsten Scheibe viel gelernt. Es ist großes Glück, dass ich meinen Wissens- und Taschengeldvorrat durch den Nebenjob in Zukunft weiterhin aufbessern kann.
Ein nächster Schritt in die
Welt der Medien ist getan.
Katja Casper 10d